Bürgerliste stellt Antrag gegen Feuerwerkskörper und Silvesterknallerei

Es muss auch anders gehen, als dass zum Jahreswechsel die Luft von Pulverrauch der explodierenden Raketen, Böller und Feuerwerkskörper erfüllt ist. In einer Zeit mit einer noch nie dagewesenen Krise, verbunden mit dramatischen Engpässen in der Gesundheitsversorgung, unermesslichen Immissionsschäden und Umweltbelastungen jeglicher Art.

Und so hat Pressbaums Gemeinderat in seiner letzten Sitzung dem Antrag „Zur Vermeidung gesundheitsschädlicher Feinstaubbelastung und Silvesterknallerei“ der örtlichen Bürgerliste „WIR für Pressbaum“ zugestimmt.

Pressbaums Bürgervertreter appelieren somit an alle Bürger, zu ihrer eigenen und zur Sicherheit ihrer Mitbürger, zum Wohle der Umwelt und der Tierwelt auf die Silvesterknallerei zu verzichten. Dieser Appel kommt nicht von ungefähr, da die Verwendung „pyrotechnischer Gegenstände ab Kategorie F2 im Ortsgebiet ohnedies verboten ist!“ Gemeinderäte aller Fraktionen sind sich diesmal einig, dass der Jahreswechsel auch ohne ohrenbetäubendem Lärm, gesundheitsgefährdendem Rauch und Pulverstaub und Feuerwerksraketen möglich ist.

Nicht zu vergessen, dass infolge der bereits eingetretenen coronavirusbedingten Engpässe in der Gesundheitsversorgung weitere Belastungen zu vermeiden sind.

In diesem Sinne verbleiben wir mit besten Wünschen für ein besinnliches Weihnachtsfest sowie Glück und Gesundheit für 2021!

 

Offener Brief LH Johanna Mikl-Leitner

Sehr geehrte Frau Landeshauptfrau!

Laut Aussage der Pressbaumer Rathausführung soll in der gleichnamigen Wienerwaldgemeinde eines der größten Abfallsammel-Zentren inkl. Problemstoffabgabe entstehen! In Partizipation mit dem Tullner Altstoffsammelverband mit 26 Mitgliedsgemeinden! Die Kosten für den Bau und den Betrieb sollen aus den geltenden Müllgebühren finanziert werden!

Das Resultat impulsiver Zersiedelung, Umwidmungen, Großbauten und den stets anlassbezogenen Änderungen von Flächen- und Bebauungsplänen.

Die Planer sprechen von „…einem der Stadtgemeinde gehörenden Grundstück…“.

Wahr ist aber auch, dass das überregionale Abfallsammel-Zentrum in unmittelbarer Nähe des Wienerwaldsees entstehen soll.

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Maßnahmen zur Verringerung der Lärm- und Verkehrs-Emissionen im Ortsgebiet

Tausende Fahrzeuge rollen durch unsere Stadtgemeinde; man spricht von über 10.000 pro Tag!

Der Grund dafür liegt keineswegs „nur“ im Bau-Boom, wenngleich grenzenloser Siedlungsbau noch keiner Kommune mehr Wohn- und Lebensqualität gebracht hat. Im Gegenteil, hochgiftige Schadstoff-Emissionen infolge vermehrtem Verkehrsaufkommen belasten nicht nur die Atemluft, auch Feinstäube belasten zum Leidwesen Pressbaums Bevölkerung. Weiterlesen