Gebühren werden wieder erhöht …

Pressbaums Bürger*innen haben ihnen vertraut, der wahlwerbenden Grünpartei, als sie vor der Wahl versprachen, weder die Kanal- noch die Wassergebühren zu erhöhen. Und jetzt, wo sie fest im Sattel mit der ÖVP sitzen, scheinen sie sich an ihre Versprechen nicht mehr zu erinnern! Dabei hielt sich schon heuer der grüne Vizebgm. Sigmund als Ausschussvorsitzender für Wasser- und Kanalangelegenheiten nicht an seine Wahlversprechen! “Anpassung” nannte er die Erhöhungen per 1.1.2022 und per 1.4.2022 und am 1.7.2022.

Und jetzt stellt unser grüner Vizebgm. Michael Sigmund im letzten Gemeinderat selbst den Antrag, dass per 1.1.2023 der:

  • Wasseranschluss um      8,95 % erhöht wird, ebenso
  • der Wasserbezug um      8,95 % 
  • die Bereitstellung um     8,95%
  • die Kanaleinmündung   8,95% (sowohl für Mischwasser als auch für Schmutz- und Regenwasser) und
  • die Kanalbenützung um 8,95% sowie 
  • die Aufschließungsabgabe um 8,95% erhöht wird.

Die Wähler*innen haben euch vertraut, warum macht Ihr so etwas?

 

 

 

 

Gebührenerhöhungen bei Kanal und Wasser?

Was ist mit Pressbaums Grüne los?

  • Bevor sie gewählt wurden, präsentierten sie sich als „Gutmenschen“, versprachen in ihrem Werbefolder „Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern“ und „Senkung der Gebühren für Wasser und Kanal“!
  • Jetzt 2022, sitzen sie mit der ÖVP fest im Sattel und die versprochene Senkung der „Gebühren“ sieht nun völlig anders aus!
  • Jetzt wird nicht gesenkt, sondern erhöht und dass es richtig weh tut, kommt der Vorschlag von den Grünen gleich selbst, unfassbar!!!
  • Trotz kolportiertem Überschuss bei den Einnahmen der Wasser- und Kanalgebühren!

Offener Brief LH Johanna Mikl-Leitner

Sehr geehrte Frau Landeshauptfrau!

Laut Aussage der Pressbaumer Rathausführung soll in der gleichnamigen Wienerwaldgemeinde eines der größten Abfallsammel-Zentren inkl. Problemstoffabgabe entstehen! In Partizipation mit dem Tullner Altstoffsammelverband mit 26 Mitgliedsgemeinden! Die Kosten für den Bau und den Betrieb sollen aus den geltenden Müllgebühren finanziert werden!

Das Resultat impulsiver Zersiedelung, Umwidmungen, Großbauten und den stets anlassbezogenen Änderungen von Flächen- und Bebauungsplänen.

Die Planer sprechen von „…einem der Stadtgemeinde gehörenden Grundstück…“.

Wahr ist aber auch, dass das überregionale Abfallsammel-Zentrum in unmittelbarer Nähe des Wienerwaldsees entstehen soll.

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