Auslagerung der Wasserangelegenheiten…

…steht in einem der letzten Gemeinderatsanträge! Und damit sind WIR! als Bürgerliste keineswegs einverstanden! Auch dann nicht, wenn der zukünftige „Übernehmer“ der Wasserangelegenheiten, wieder einmal PKomm.Ges.m.b.H., heißt. Bezugnehmend auf die uns vorliegenden Verhandlungspunkte, sind WIR! nämlich gegen jegliche Form einer „Privatisierung“ der Wasserangelegenheiten! Nicht zu vergessen, dass die „PKomm.Ges.m.b.H“, so wie das öffentliche Gesellschaftsrecht es vorsieht, sich einer Kontrolle durch den Gemeinderat entziehen kann.

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel! Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass die Versorgung unserer Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser eine der wichtigsten Kriterien darstellt. Dazu zählt, dass unser Hochquellwasser aus den Alpen mitsamt seinen Versorgungsanlagen , im Rahmen der öffentlichen Verwaltung regelmäßig geprüft, gewartet und überwacht wird.

Und es versteht sich wohl von selbst, dass jede Auslagerung unserer „Wasserangelegenheiten“ nur weitere Kosten nach sich ziehen kann. Daher ein klares „NEIN“ zur Privatisierung der heimischen Wasserressourcen!!!

Offener Brief LH Johanna Mikl-Leitner

Sehr geehrte Frau Landeshauptfrau!

Laut Aussage der Pressbaumer Rathausführung soll in der gleichnamigen Wienerwaldgemeinde eines der größten Abfallsammel-Zentren inkl. Problemstoffabgabe entstehen! In Partizipation mit dem Tullner Altstoffsammelverband mit 26 Mitgliedsgemeinden! Die Kosten für den Bau und den Betrieb sollen aus den geltenden Müllgebühren finanziert werden!

Das Resultat impulsiver Zersiedelung, Umwidmungen, Großbauten und den stets anlassbezogenen Änderungen von Flächen- und Bebauungsplänen.

Die Planer sprechen von „…einem der Stadtgemeinde gehörenden Grundstück…“.

Wahr ist aber auch, dass das überregionale Abfallsammel-Zentrum in unmittelbarer Nähe des Wienerwaldsees entstehen soll.

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